news menu leftnews menu right

  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren
  • Unsere Sponsoren

Start <> News <> News Herren <> Der SCN kann den deutschen Rugby-Pokal trotz bester Saisonleistung nicht gewinnen.
Der SCN kann den deutschen Rugby-Pokal trotz bester Saisonleistung nicht gewinnen. PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 29. Juni 2010 um 07:23 Uhr

Der SC Frankfurt 1880 ist deutscher Rugby-Pokalsieger und hat den goldenen Cup zum dritten Mal nach 2007 und 2009 erobert. Der Titelverteidiger vom Main besiegte am Samstag vor 600 Zuschauern in Heidelberg seinen Herausforderer Sportclub Neuenheim mit 20:12 (13:7) Punkten. Es war ein verdienter Erfolg der favorisierten Hessen, die am Vorsonntag in Heusenstamm auch die deutsche Siebenerrugby-Meisterschaft durch einen 29:12-Sieg gegen die Neuenheimer gewonnen hatten.
„Da hat nicht viel gefehlt. Wir hätten die Sensation schaffen können“, stöhnte Neuenheims Trainer Ladislaus Vigh nach dem Nervenkitzel auf dem „Museumsplatz“ an der Tiergartenstraße, wo sehr, sehr viele Autos parkten, aber überraschgend wenige Zuschauer dem 48. Pokalfinale beiwohnten. Unter ihnen waren Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, der CDU-Landtagsabgeordnete Werner Pfisterer, Dr. Peter Schlör vom Sportkreis Heidelberg und der Heidelberger Sportamts-Chef Gert Bartmann, der den DRV-Pokal schweren Herzens, aber mit fester Stimme und einer herzlichen Gratulation an Frankfurts Kapitän Jason Campell überreichte.

 

Für Neuenheims Spielführer Shaun Smit gab’s aus den Händen Werner Pfisterers einen Blumenstrauß – es war die bunte Belohnung für die beste Saisonleistung der „Königsblauen“ im wichtigsten Match des nun zu Ende gegangenen Rugby-Jahres 2009/10.
Diese zufriedenstellende Bilanz zogen die Anhänger des SCN am ersten richtigen Sommerabend des Jahres, der sich mit der „dritten Halbzeit“ bei Live-Musik mit der Band „Kings Cross“ und DJ Jakob bis in die frühen Morgenstunden hinzog. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Auch morgens um fünf hatten die Neuenheimer noch nicht gewonnen, immerhin aber die Erfahrung gefeiert, mit ihrer aus reinen Amateuren gebildeten Fünfzehn nur einen Hauch schwächer gewesen zu sein als die Frankfurter Profis.
Die legten eine zwanzigminütige Startphase auf den grünen Rasenteppich, die den SCN-Fans ihre leisen Siegeshoffnungen raubte. Nach 15 Minuten stand es nach Andrew Porters Versuch (7.) sowie der Erhöhung und den beiden Straftritten Kieran Manavatus (9., 15.) 0:13, und nur der knallharten Verteidigung Shaun Smits, Joe Trepkowskis und Marten Strauchs war es zu verdanken, dass der bullige Adam Clarke und der pfeilschnelle Kieran Manavatu nicht weitere Versuche an den Eckfahnen hinzufügten. Der Reporter zählte eilig die Blätter seines Blocks, da eine Frankfurter Punkteflut zu erwarten war. Und der SCN machte überhaupt keinen Stich. Allein der erste Angriff der Frankfurter, ein Rugby-Kunstwerk, hat vier Minuten und 15 Sekunden gedauert. Dabei war der Ball über mehr als 50 Stationen gewandert.
Doch dann kam der SCN! Angefeuert von ihrem unermüdlichen Motor Shaun Smit, gestalteten die Neuenheimer das Spiel mehr und mehr ausgeglichen, eroberten durch Bernd Mährlein und Adam Taylor zahlreiche Gassenbälle und verkürzten durch einen Konterversuch Manasah Sitas (38.), Shaun Smits Erhöhung und Grigol Sanadiradzes Push-over-Versuch (59.) auf 12:13. Der SC Frankfurt 1880 wirkte wie ein schwer angeschlagener Boxer, und es hätte nur eines weiteren Schubses bedurft, um das Spiel zu gewinnen.
Der SCN hatte diese Chancen. Bei drei Gedrängen vor der gegnerischen Mallinie, als der Ball nicht beim Verbinder landete, mit der Erhöhung des zweiten Versuches und mit drei Straftritten aus nicht unmöglichen Positionen. Doch Shaun Smit, der große Kämpfer und wunderbare Spielführer, hatte am Morgen die falschen Kickstiefel ausgewählt und verfehlte vier Mal knapp das Ziel. Kieran Manavatu machte es besser und erhöhte auch den Konterversuch von Warrick Ross (77.) zum 20:12. Damit war alles entschieden – für dieses Jahr.

Eine Aufzeichnung des Spieles findet man im Videoportal des Rhein-Neckar-Fersehens.

SC Neuenheim – SC Frankfurt 1880 12:20 (7:13), SCN: Marten Strauch – Raphael Goll, Manasah Sita, Joe Trepkowski, Willem Smit (72. Willem van Kelle) – Shaun Smit (Spielführer), Jacob Scheurich – Shalva Didebashvili, Juan Cabanas (51. Michael Wiegandt), Adam Taylor – Bernd Mährlein, Christian Hug (44. Armon Trick) – Pascal Drüge-möller, Grigol Sanadiradze (67. Björn Strauch), Marcus Trick.

SC Frankfurt 1880: Graham Smith – Kieran Manavatu, Sam Leung Wai, Adam Clarke, Mark Sztyndera (78. Erik Podzuweit) – Jason Campell (Kapitän), Dennis Feidelberg – Andrew Porter, Warrick Ross, Karsten Dobs – Sydney Douglas, Alexander Hauck (41. Benjamin Kriemer) – Chad Slaby (78. Mark Wassom), Mike Howells, Sam Biddles.
Schiedsrichterin: Dana Teagarden (Hamburg); Seitenrichter: Markus Häfner (Frankfurt) und Florian Forstmeyer (Heidelberg); Nummer 4: Werner Cromm (Kall);

Zuschauer: 600; Punkte: 0:7 (7.) Versuch Porter und Erhöhung Manavatu; 0:10, 0:13 (9., 15.) Straftritte Manavatu; 7:13 (38.) Versuch Sita und Erhöhung Shaun Smit; 12:13 (59.) Versuch Sanadiradze; 12:20 (77.) Versuch Ross und Erhöhung Manavatu.

Kickausbeute, Shaun Smit/SCN: 5 Kicks, 1 Treffer = 2 Punkte, 20 Prozent.
Kieran Manavatu/SC 1880: 7 Kicks, 4 Treffer = 10 Punkte, 57 Prozent.

 

Termine Herren

Zur Zeit sind keine Einträge vorhanden!

Spieler-Herren

24_Stelio_Dafonseca.jpg



SCN 02 Powered byJoomla! Website © 2009 by www.mindsphaere.de

Hit Counter