| La Dolce Vita für die Oldies auf Sardinien |
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Sommer, Sonne, Strand und Palmen – die 30 Alten Herren des Sportclubs wissen nach ihrer fünftägigen Sardinien-Tour jetzt, was das „süße Leben“ in Italien bedeutet. Aus spielerischer, aber auch aus kameradschaftlicher Sicht wurde die Insel-Tour vom 25. bis 29. Juni ein Erfolg. So manches Mitbringsel wie ein heftiger Sonnenbrand wurde dadurch locker weggesteckt. Sardinienkenner Thomas Koblischke, den die Einheimischen nur „dommi kobliski“ nannten, kannte wirklich jede Ecke der Insel, ob am herrlichen Sandstrand von Chia oder am Strand von Nora, ob in der Hauptstadt Cagliari oder in den Bergen. Der Ausgangspunkt für die SCN-Oldies war das Hotel Santa Lucia in Capoterra (15 Kilometer von der Inselhauptstadt Cagliari entfernt). Gleich nach der Ankunft mit dem Flugzeug am Donnerstag lockte das Restaurant „Tropical Garden“. Klarer Sieg gegen Capoterra Sportlicher Höhepunkt der Reise bildete das Spiel gegen die Oldies von Capoterra. Der Verein Amatori Rugby Capoterra besaß eigentlich bis Oktober 2008 keine Alte-Herren- Mannschaft. Für die Sarden war es somit eine Premiere, die allerdings missglückte. Denn die SCN-Oldies kamen, sahen und siegten. Trainer Andreas Scheurich hatte die Mannschaft auf den Punkt fit gemacht. Nur wenige Minuten dauerte es, ehe Karli Hauck erstmals unter den Malstangen einlief. Es folgten weitere Versuche von Matthias Meder, Andreas Konold, Michel Kling und Uwe Schwager, Vorsitzender Rama Aithal tauchte ebenfalls einmal im Malfeld „ein“. Die Erhöhungen setzte Bernd Niebel. Am Ende siegten die SCN-Oldies mit 38:7.
Wie es sich im Rugby gehört, folgte eine „dritte Halbzeit“. Allerdings nicht im Clubhaus, sondern am Mittelmeerstrand mit Zelten und Live-Musik.
Kulinarischer Höhepunkt der Sardinien-Tour bildete am Sonntag die Fahrt auf ein Landgut. Die Familie Franco ist gewissermaßen Koblischkes italienische Familie. Mehrere Stunden verbrachten die Oldies bei Wildschwein, Antipasti, Käse, Espresso und Vino in einer kurzerhand ausgeräumten Garagen. Zur traumhaften Idylle passte ein kleiner Olivenhain, den die Oldies zwischen den Menügängen zum Ausruhen nutzen.
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